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Schachprogramm FRUIT SCHACH
Schachprogramm FRUIT SCHACH Wir bieten hier einen Sonderposten eines Schachprogrammes zu einem sagenhaft günstigen Preis an. Eine Hotline für Fragen und Problemchen wird allerdings nicht geboten. Wir bitten dies zu beachten ! Das Spiel der Könige - auf höchstem Niveau. Mit Fruit Schach spielen Sie gegen einen außerordentlich starken Gegner. Die ungewöhnlichen und variantenreichen Taktiken und Strategien garantieren gerade für erfahrene Spieler anhaltend spannendes Spielvergnügen. Schach Fruit ist der ideale, herausfordernde Spielpartner auf Ihrem Weg zur Meisterschaft!Den Stil des Spiels bestimmen Sie selbst: Von aggressiv attackierend bis taktisch zurückhaltend. Lernen Sie, sich vongegnerischen Bluffs nicht aus der Ruhe bringen zu lassen, und verfeinern Sie Ihre taktischen und strategischen Fertigkeiten.  Extrem Leistungsfähig Fruit Schach war die Überraschung auf der diesjährigen Computerschachweltmeisterschaft an der Universität von Reykjavik, Island (13th World Computer Chess Championship). Als vielleicht weltweit spielstärkstes Schachprogramm auf einem normalen Einzelprozessoren-PC konnte es viele renommierte Namen hinter sich lassen.  Erfolgreich im Turnier„Die Computerschach-Weltmeisterschaft 2005 erlebte heute einen unglaublichen, spektakulären Höhepunkt: Newcomer Fruit, der Liebling der Saison, triumphierte über Erfahrung, Wissen und Hardware-Vorteil eines Urgesteins desComputerschachs: Bob Hyatts Crafty unterlag schmachvoll Fruit, die einen äußerst wertvollen Punkt holte." Features Besonders hohe Spielstärke: Vizeweltmeister auf der WCCC 2005 in Reykjavik Frei wählbare Stile: von aggressiv attackierend bis taktisch zurückhaltend Unterschiedliche Analysefunktionen zum besseren Verständnis der Züge Integrierte Turnier- und Eröffnungsbibliotheken - über 17.000 gespeicherte Spiele Verwendet die bekannte Bedienoberfläche „Arena", in die weitere Schach- Engines integriert werden können Jetzt erstmals in Deutschland erhältlich Systemvoraussetzungen:Windows 98 SE / ME / XP , Pentium III mit 500 MHz oder höher, 128 MB RAM Arbeitsspeicher, Garfikkarte mit mind. 800 x 600 Pixeln Auflösung, 16 Bit Farbtiefe oder höher, CD- oder DVD-Laufwerk

5,00 €* 19,95 €* (74.94% gespart)
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Braig: Der gute Trainer
Sie wollen Heranwachsende im Schach trainieren? Sie interessieren sich für die Aufgaben und Herausforderungen eines Trainers? Dieses Buch beschreibt grundlegende Probleme im Jugendtraining und präsentiert zahlreiche Lösungsansätze. Sie erhalten einen Überblick über die •    Grundlagen der Didaktik •    Vorschriften zur Aufsichtspflicht •    Hilfestellungen zu den Themen Durchsetzungsvermögen, Fördermöglichkeiten, Rekrutierung, Organisation und Kommunikation. Darüber hinaus erfahren Sie viel darüber, wie man gute Jugendturniere organisiert. 108 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag     Rezension von Jörg Palitzsch im Januar 2018 Autor Elmar Braig schreibt auf einer eigenen Homepage kurze Kommentare zum Zeitgeschehen sowie über Schach und hat 2015 ein Buch über die „Geschichte des Schachs in Ulm und Neu-Ulm“ veröffentlicht. Beim Ulmer Schachclub Weiße Dame ist Braig Jugendleiter und Mitglied im Vorstand. Er ist somit mit der Jugendarbeit und den Anforderungen an einen Trainer in einem Schachverein bestens vertraut. Sein jetzt im Joachim Beyer Verlag erschienenes Buch „Der gute Trainer“ (108 Seiten, kartoniert, 14,95 Euro) ist eine professionelle Hilfestellung für Trainer, die Kinder und Jungendliche in ihren Fähigkeiten am Schachbrett voranbringen möchten. Schon in der Einführung weist der Autor auf die positiven Eigenschaften des Schachspiels hin, die ein Trainer vermitteln sollte und von denen jüngere Spieler profitieren können. Darunter die Verbindung zur Mathematik, die im Spiel erforderliche Kreativität, das Durchhaltevermögen und das Erkennen der eigenen Grenzen – letztendlich muss man auch mit Haltung verlieren können. Ein ehrgeiziger Trainer, der unter Erfolgsdruck steht, vermittelt all dies nicht. Ein guter Trainer, so Braig, gibt seinen jungen Spielern Freiräume und schont sie, wenn sie, etwa durch eine hohe Beanspruchung in der Schule, mit Spieleinsätzen überfordert sind. Braig kommt jedoch auf keiner Seite seines Buches schulmeisterlich daher. Er entwirft auch keinen idealen Trainertyp, den es nur geben würde, würde er alle guten Ratschläge des Buches berücksichtigen. Im Spielbetrieb eines Schachclubs kommt dem Training der jungen Nachwuchskräfte eine besondere Bedeutung zu. Und der Autor fordert in seinem Buch nichts anderes, als sich dieser Verantwortung bewusst zu sein. Er geht auf die Einstellung eines Trainers ein, zeichnet Probleme auf, wie etwa Diskussionen über den Führungsstil, bietet kurze Gesetzestexte, zum Beispiel zur Aufsichtspflicht, und vergisst bei allem nicht, auch die Rolle des Elternhauses des jungen Spieler auszuleuchten. Fazit: Ein guter Trainer ist nicht unbedingt ein erfolgreicher Trainer. Elmar Braig beschreibt einen Trainer, der auch Seelsorger ist, sich ganz der Sache verschreibt und nicht auf Dank aus ist. Sein Buch ist auch mehr als nur eine Anleitung. Jugendtrainern werden neue Einsichten vermittelt und damit in ihrer Arbeit bestärkt.  

7,95 €* 14,95 €* (46.82% gespart)
Speckmann: Schachminiaturen mit schwarzer Dame
192 Schachprobleme darunter viele 2-zügige Probleme, aber auch interessante Mehrzüger bis hin zum Matt in 23 Zügen warten auf den Schachfreund. Aber alle haben ein Problem gemeinsam – die schwarze Dame. Und die kann einem manchmal den Spaß ganz schön verderben, falls man nicht die Lösung gefunden hat.141 Seiten, Taschenbuch, Verlag Beyer

4,00 €*
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Brunthaler: Schach-Taktik mit Dr. Tarrasch
Brunthaler: Schach-Taktik mit Dr. Tarrasch   Der Taktik-Kurs aus dem "Lehrbuch des Schachspiels" von Dr. Siegbert Tarrasch in moderner Form - neu bearbeitet und herausgegeben von Heinz Brunthaler.   Dr. Tarrasch   war einer der stärksten und erfolgreichsten Schach–meister seiner Zeit und einer der fünf Spieler, denen als Erste der Titel eines "Großmeisters" verliehen wurde – und das, obwohl er kein Berufsspieler war, sondern sein Leben lang als Arzt praktizierte.   Noch bedeutender als seine Leistung am Schachbrett ist sein Werk als Schachpädagoge und Autor. Tarrasch verstand es nicht nur, mit Geschick und Humor Schachpartien zu kommentieren, sondern auch, die Regeln und Gesetze des Schachspiels für schwächere Spieler leicht fassbar darzustellen. Unzählige Schachspieler verdanken dem Werk und der Methode Dr.Tarraschs ein besseres Verständnis der Prinzipien des Schachspiels.   Sein "Lehrbuch des Schachspiels" war der Prototyp des modernen Schachlehrbuchs schlechthin und ist selbst heute noch von großem Nutzen.   Der umfangreiche Taktik-Teil dieses Buches wurde hier in eine moderne, besser lesbare Form gebracht und ist nun geeignet, Schachfreunden, die mehr über Schachtaktik und –Kombinationen erfahren wollen, eine umfassende und unterhaltsame Einführung zu bieten.   128 Seiten, kartoniert, Schachverlag Ullrich 2005   Rezension:   Bei diesem Buch handelt es sich um eine leicht überarbeitete Version des Taktik-Kurses aus dem „Lehrbuch des Schachspiels“ von Dr.Siegbert Tarrasch. In mehreren aufeinander folgenden Kapiteln wird auf die verschiedensten taktischen Motive und Techniken eingegangen in Form von Partiefragmenten und Übungsaufgaben. Dazu gibt es noch jede Menge nützlicher und praktischer Hinweise und Ratschläge, die man als Lernender mit auf den Weg bekommt. Ich möchte nicht jedes Kapitel auflisten aber vielleicht kann eine kleine Auswahl aus dem Buch einen kleinen Vorgeschmack liefern: Beide Läufer gegen die Rochade, Scheindeckung, Turm auf der offenen Linie, Freibauern, Doppelangriffe, Fesslungen und so weiter. Dies zeigt, wie verschieden die behandelten Themen sind und wie viel der Leser hier über Taktik erfährt. Es handelt sich aber hierbei nicht um eine Sammlung von Taktikaufgaben, sondern das Ganze wird mit viel Text und Erklärungen begleitet. Am Ende des Buches kann man anhand eines Tests sein Wissen einer Prüfung unterziehen.   Was ist positiv an diesem Buch?   -         Die einzelnen Kapitel sind in einer verständlichen klaren Sprache geschrieben und sind nicht nur sehr unterhaltsam, sondern auch äußerst lehrreich!   -         Das klare Layout und das angenehm große Schriftbild.   -         Sämtliche Diagramme sind durchgehend von a-h und 1-8 beschriftet.   -         Die Varianten wurden gegenüber dem Original teilweise verlängert um auch schwächeren Spielern das Ergebnis verständlicher zu machen.   Was ist negativ an diesem Buch?   Rein gar nichts! Der Autor hat alles richtig gemacht und aktualisierte ein fast vergessenes Kapitel der Schachliteratur unter Beibehaltung der Originalstruktur, der Leser wird es ihm danken.   Fazit:Dr.Tarrasch hätte an diesem Buch bestimmt seine Freude gehabt! Für jeden zu empfehlen, der seine taktische Schlagfertigkeit verbessern will.   Martin Rieger, November 2007

7,95 €* 14,95 €* (46.82% gespart)
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Lossa: So lernt man Schach
Lossa: So lernt man Schach   Ein Leitfaden für Anfänger des königlichen Spiels10 Fotos Grundlagenwerk für Anfänger geeignetSchach gilt als das vollkommenste Brettspiel, das wir kennen. Phantasie, strategisches Geschick und taktisches Einfühlungs-vermögen sind erforderlich, um eine gute Partie Schach spielen zu können. Diese Eigenschaften werden neben dem gründlichen Erlernen der Spielregeln durch dieses Buch geweckt und geschult. Nicht langatmige theoretische Erläuterungen sondern praktisches Nachspielen ausgesuchter Lehrbeispiele in zusammenhängenden Spielabläufen machen dem Anfänger jeden Alters die tiefgründigen Gedankengänge der Figurenbewegung auf den 64 Feldern leicht verständlich.Schachspielen ist in jedem Alter für Körper und Geist eine erstaunliche Bereicherung; denn Beherrschung, Konzentration, Einfallsreichtum und Kreativität werden weiterentwickelt und gestärkt. Immer mehr Kinder lernen deshalb auch in der Schule Schach, überall in Deutschland entstehen neue Schachgruppen. Nach Aussage der Deutschen Schulschachstiftung haben wissenschaftliche Studien bewiesen, dass schachspielende Kinder besser denken können, weil Schach die Konzentration, Intelligenz und das räumliche Wahrnehmungsvermögen erhöht, und sie Denkstrukturen aufbauen lernen. Aber auch für Menschen bis ins hohe Alter ist das Training dieser Eigenschaften unerlässlich; sie werden beim Schachspiel besonders intensiv und nachhaltig gefördert und erhalten so den Geist beweglich und frisch.Der Autor:Günter Lossa spielte mit dem Schachclub 1868 Bamberg mehr als 15 Jahre in der höchsten Spielklasse und errang mit diesem die Deutsche Meisterschaft im Jahre 1966. Er ist als Autor, Mitherausgeber, Lektor und Gestalter zahlreicher Schachbücher, langjähriger Schriftleiter einer Schachzeitung, jahrzehntelanger Dozent an der Volkshochschule und in Schachvereinen, tätig gewesen.108 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag

7,95 €* 12,80 €* (37.89% gespart)
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Matheiowetz: Schach-Analytik
SCHACHANALYTIK befasst sich mit der objektiven Bewertung von Spielstellungen und daraus gewonnenen theoretischen Kenntnissen für die Behandlung der darauf folgender Spielabläufe. Sie umfasst alle Vorgänge von der Eröffnung über das Mittelspiel bis zum Endspiel und erläutert die ständige Umwandlung mit wechselndem Wert der Elemente Raum, Kraft und Zeit. Hierbei wurden zahlreiche unklare Positionen geklärt und fehlerhafte Abwicklungen bereits publizierter Partiepositionen berichtigt.Die umfassende Darstellung schachlicher Vorgänge ist auf Spielpositionen, die aus der Ausgangsstellung hervorgehen, beschränkt und verzichtet auf konstruierte Ausnahmefälle. Sie ist nach substanziellen Erfordernissen geordnet und systematisch und übersichtlich gegliedert. Alle Bewertungen und Abfolgen unterliegen strengen erkenntnistheoretischen Bedingungen und basieren auf der exakten Bewertung der Steine und ihren Wirkungsgrad in der jeweiligen Position.Die behandelten Partiestellungen sind typisch für das jeweils behandelte Thema, wobei auch die historische Entwicklung beachtet wurde. SCHACHANALYTIK ist somit nicht nur ein Nachschlagewerk für geübte Schachspieler, sondern auch ein Lehr- und Handbuch für Übungsleiter in den Vereinen.   348 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag

19,80 €* 59,00 €* (66.44% gespart)
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Brunthaler: 365 x Schachtraining für Kids
Brunthaler: 365 x Schachtraining für Kids   Ein Schachanfänger hat unglaublich viel zu lernen – aber was und wo anfangen? Der Autor hat in diesem Buch 365 kleine Aufgaben zusammengestellt, die dem Anfänger solches Wissen vermitteln. Fallen, Endspiele, Kombinationen, Techniken, Ratschläge und Faustregeln, oft mit einer Frage verbunden, vermitteln leicht und spielerisch Kenntnisse, ohne die Kinder zu überfordern. Da alle Bereiche des Spiels angesprochen werden, kommt Langeweile gar nicht erst auf. Zudem kann schon bald das eine oder andere Erlernte in der Praxis angewendet werden, stets die beste Motivation für einen Lernenden!       Viele Aufgaben stammen aus Kinder- und Jugendwettkämpfen, wodurch ein guter Praxisbezug gesichert ist.       Zugleich zeigen die Stellungen aus anderen Ländern und internationalen Wettkämpfen, dass überall auf der Welt Kinder gerne Schach spielen und auf ihrem Weg zur Verbesserung mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben wie die jungen Leser dieses Buches. Schach ist weltumspannend und überwindet alle Unterschiede wie Armut und Reichtum, Herkunft, Sprache oder Hautfarbe.       Jeden Tag eine kleine Lehr- und Trainingseinheit führt nicht nur zu einer Menge von breit gestreutem Wissen, sondern ist auch ein Einstieg in ein regelmäßiges Training, das im Schach wie in jedem anderen Sport auch unentbehrlich ist, um sich zu verbessern und Erfolge zu erreichen. Es zeigt dem jungen Leser, dass man mit Ausdauer und regelmäßigem Arbeiten seine Ziele und Wünsche – und das nicht nur im Schachspiel – erreichen kann, und das oft einfacher als gedacht!   128 Seiten, kartoniert

7,95 €* 14,95 €* (46.82% gespart)
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Nikolaiczuk: Gezielte Mittelspielstrategie – 100 x Grünfeld-Indisch

9,95 €* 18,80 €* (47.07% gespart)
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Tipp
Damski: Schwerfiguren greifen ein
Schwerfiguren (Dame, Türme) spielen infolge ihrer hohen Wirkungskraft meist eine dominierende Rolle in der Schachpartie. Die Türme übernehmen diese Rolle überwiegend im Mittelspiel, wenn sie nach der Eröffnung mit einiger Verzögerung ins Spielgeschehen eingreifen können. Die Führung der Türme in dieser Partiephase, wo zudem oft eine knifflige Wahl bezüglich ihrer Aufstellung ansteht, gehört daher zu den essenziellen Themen des Buches. Im Kampf der „Schwergewichte“ wird der Leser mit den vielfältigen typischen Motiven, Methoden und Spielsituationen vertraut gemacht, hierbei stellt das harmonische Zusammenwirken der Schwerfiguren untereinander sowie mit den anderen „leichteren“ Figuren ein übergeordnetes, zentrales Anliegen des Autors dar. Erfolg oder Misserfolg in der Partie sind in der Regel an die richtige (oder falsche) Strategie und Taktik der Schwerfigurenführung geknüpft! Der Autor behandelt diese in der Literatur eher selten berücksichtigte Thematik in strukturierter Weise und veranschaulicht sie anhand zahlreicher Beispiele und Meisterpartien (1. Teil: „Schwerfiguren in Aktion“). Ein nachfolgender zweiter Teil mit 60 Übungsaufgaben (begleitet von spezifischen Fragestellungen) und anschließenden Lösungen sollen den Leser zu eigenen Denksport-Aktivitäten ermutigen. Die nun nach nahezu drei Jahrzehnten vorgelegte Neuauflage wurde von Lothar Nikolaiczuk gründlich überarbeitet. 128 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag

7,95 €* 19,80 €* (59.85% gespart)
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Konikowski & Kohlmeyer: Der erfolgreiche Königsangriff
Konikowski & Kohlmeyer: Der erfolgreiche Königsangriff   Der Angriff auf den gegnerischen König und letztlich dessen Mattsetzung ist das Ziel aller Ziele im Schachspiel. Allerdings ist ein solcher Angriff nur gerechtfertigt bzw. erfolgversprechend, wenn die positionellen Voraussetzungen hierfür vorliegen oder vorab geschaffen wurden. Sind die Kriterien für einen Königsangriff nur unzureichend erfüllt, wird die Attacke in der Regel fehlschlagen und der allzu optimistische Angreifer läuft Gefahr, selbst im Gegenangriff unterzugehen. Daher gilt es, zunächst Schwächen in der feindlichen Königsstellung hervorzurufen und diese schnellstmöglich zu nutzen, denn dem Verteidiger darf keine Zeit zur Konsolidierung eingeräumt werden.   Eine andere Methode besteht darin, gegnerische Figuren auf dem anderen Flügel zu binden, um unvermittelt zu einem Angriff auf den relativ ungeschützten König überzugehen. Die Vorbereitung und Durchführung des Angriffs kann verschiedene strategische und taktische Methoden erfordern - häufig werden auch Materialopfer gebracht, um angestrebte (Teil-) Ziele zu erreichen.   Das bewährte Autorengespann Jerzy Konikowski und Dagobert Kohlmeyer präsentiert in diesem Buch eine Auswahl von instruktiven Partien aus Vergangenheit und Gegenwart, um die Thematik zu verdeutlichen und zu vertiefen. Zur Ordnung des Materials haben die Verfasser eine Einteilung nach der Stellung des Königs vorgenommen (in der Mitte bzw. nach gleichseitigen und heterogenen Rochaden).   54 Übungsaufgaben in einem abschließenden Kapitel fordern den Leser auf, die eigenen Fähigkeiten im Königsangriff unter Beweis zu stellen.       Das Studium des vorliegenden Stoffs wird auch Sie befähigen, einen Königsangriff mustergültig zu führen und vielleicht mit einem denkwürdigen Matt zu krönen!     188 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag           Rezension:   Mit ihrem Werk „Der erfolgreiche Königsangriff“, Neuerscheinung des laufenden Jahres im Joachim Beyer Verlag, Imprint des Schachverlags Ullrich, versuchen die beiden bekannten Autoren Jerzy Konikowski und Dagobert Kohlmeyer dem Leser auf zugleich anschauliche wie auch unterhaltsame Weise zu zeigen, wie ein Königsangriff initiiert und dann erfolgreich durchgeführt werden und welchen ästhetischen Genuss er bereiten kann. Sie arbeiten dabei nicht mit den Methoden eines systematischen Lehrbuches, sondern mit insgesamt 110 Partien, die entsprechend kommentiert worden sind. Von diesen haben die Autoren selbst sechs gespielt, Konikowski fünf und Kohlmeyer eine.   Das, was der Leser für sein eigenes Angriffsspiel anhand des Beispiels in einer Partie an Nutzen ziehen soll, erfährt er somit direkt aus dieser sowie aus einer Zusammenstellung mit der Überschrift „Tipps für das Angriffsspiel“ am Ende eines Kapitels.   „Der erfolgreiche Königsangriff“ ist in drei Teile mit insgesamt sieben Kapiteln gegliedert. Zum thematischen Stoff zeigt das Inhaltsverzeichnis das folgende Gesicht:     Teil 1 - Angriff auf den König - Theorie   Kapitel 1: Der König in der Mitte   Kapitel 2: Rochaden nach gleichen Seiten   Kapitel 3: Rochaden nach verschiedenen Seiten   Teil 2 - Angriff auf den König - Moderne Turnierpraxis   Kapitel 4: Der König in der Mitte   Kapitel 5: Rochaden nach gleichen Seiten   Kapitel 6: Rochaden nach verschiedenen Seiten   Teil 3 - Angriff auf den König - Übungen   Kapitel 7: Kombinieren Sie!   Lösungen       Wie daraus zu erkennen ist, beginnen die Autoren mit einem Theorieteil. In diesem machen sie den Leser mit den grundlegenden Aspekten und Methoden des Angriffsspiels vertraut. Zugleich zeigen sie, wie eine Situation auf dem Brett herbeigeführt werden kann, die reif für einen Königsangriff ist. Dabei arbeiten sie mit drei Grundsituationen, die üblicherweise im Zusammenhang mit dem Königsangriff unterschieden werden, nämlich mit jenen mit einem König in der Brettmitte, mit ihm in der Rochadestellung bei Rochade beider Parteien zur selben Seite sowie zuletzt bei der Rochade auf unterschiedliche Flügel.   Hier im Theorieteil werden fast alle Partien kurz eingeleitet. Der Leser erfährt vorab etwas zur Angriffsmethode, zu Spielern oder auch beides.   Der zweite Teil des Buches entspricht in der Gliederung dem ersten vollständig. Während dort aber auch betagte bis historische Partien als Musterbeispiele genutzt werden, sind hier nun aktuelle Duelle zu finden. Die Kommentierung entspricht jener in den Begegnungen zuvor. Ein Unterschied ist darin auszumachen, dass die Autoren auf Einleitungen in den Partien in diesem Teil überwiegend verzichtet haben.   In einem abschließenden Übungsteil stellen sich dem Leser über Diagrammstellungen insgesamt 54 Aufgaben, an denen er seine – vielleicht auch neu erworbenen – Angriffsfähigkeiten überprüfen oder auch unter Beweis stellen kann. In diesen erfährt er lediglich, welche Seite am Zuge ist, alles Weitere muss er selbst finden. Ob er jeweils richtig liegt, erfährt er gleich im Anschluss im Lösungsteil. Hier erfolgt die Besprechung des Beispiels erfreulich ausführlich, sodass der Leser nicht etwa nur eine „platte“ Zugfolge erfährt, sondern eine kommentierungsähnliche Darstellung.   Eine kleine Motivationshilfe ist auch eingearbeitet. Je nach Erfolg über alle Aufgabenstellungen hinweg darf er sich in einem abgestuften System vom Meister bis zum Hobbyspieler einordnen.       Ein Spielerverzeichnis, ein Eröffnungsregister sowie ein Literaturverzeichnis sind auf den letzten Buchseiten eingearbeitet.       Für wen ist dieses Buch besonders geeignet? Ich möchte meine Einschätzung dazu in der Form einer Aufzählung geben. Für mich zählen in erster Linie hierzu die   1. Hobbyspieler, die auf eine unterhaltsame und beispielhafte Weise und ohne einen ausgeprägten Turnierehrgeiz ihr Angriffsspiel schulen möchten,   2. Vereinsspieler, die ihr Angriffsspiel bereits systematisch (mit Lernmitteln wie Büchern oder elektronischen Medien, mit einem Lehrer etc.) geschult haben und ein symbiotisches Verhältnis zwischen diesen und Praxisliteratur anstreben sowie   3. Schachfreunde, die einfach eine nette Unterhaltung über fein geführte Angriffspartien suchen.   Der Joachim Beyer Verlag / der Schachverlag Ullrich sind für die regelmäßig hervorragende materielle Qualität ihrer Bücher, insbesondere der Neuausgaben, bekannt. Ein solches Urteil steht auch wieder „Der erfolgreiche Königsangriff“ zu. Der Leser erhält das Werk in einer gebundenen Form, mit Hardcover und einem Lesebändchen, das ihm ein separates Lesezeichen erspart.       Fazit: „Der erfolgreiche Königsangriff“ ist ein Werk, in dem die Schulung des Spielers eine von mehreren Ambitionen ist. Auf mindestens Augenhöhe befindet sich der Anspruch, den Leser nett zu unterhalten. Den Autoren ist es gelungen, auf diese Weise ein Buch zu schaffen, das Spaß bereitet und auch dem Spieler Angriffsfähigkeiten vermittelt, den der Ehrgeiz nicht zum Büffeln in systematischen Lehrbüchern bringt.   Daneben ist das Werk ein universelles Geschenk für so gut wie jeden Schachspieler.       Uwe Bekemann, Juni 2015    

13,95 €* 22,80 €* (38.82% gespart)
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Mednis: Wie wird man ein guter Turnierspieler
Mednis: Wie wird man ein guter Turnierspieler       Edmar Mednis (1937-2002) war ein US-amerikanischer Großmeister lettischer Herkunft, der sich als Autor zahlreicher tiefgreifender Schachbücher sowie als Kolumnist in „Chess Life“ mit ungezählten Beiträgen einen Namen gemacht hat und zudem als ausgewiesener Experte im Endspiel galt.    Das vorliegende Werk, erstmals 1991 unter dem Titel „How to be a complete tournament player“ publiziert, wendet sich an den noch unfertigen Turnierspieler, der sein schachliches Niveau durch ein effektives und zielgerichtetes Training verbessern möchte und Fortschritte durch eine sorgfältige Vor- und Nachbereitung (Analyse) der Partien anstrebt. Das Buch kann daher als Trainingsleitfaden dienen, der dem Leser mit vielen konkreten Ratschlägen den Weg zum Erfolg aufzeigt. Selbstredend gehört hierzu die Auswahl und Erweiterung eines auf den Spieler abgestimmten Eröffnungsrepertoires, wobei der Autor z.B. auch den wirkungsvollen Einsatz von verfeinerten Zugumstellungen diskutiert. Die Möglichkeiten der spezifischen Vorbereitung auf Partie und Gegner, das turniertaktische Verhalten am Brett, die Vermeidung unrealistischer Ziele, das Vorgehen bei Zeitnot oder bei einer (heutzutage seltenen) Vertagung der Partie sind wesentliche Inhalte des Buchs. Die nun erschienene vierte Auflage wurde leicht überarbeitet und hinsichtlich der Literaturempfehlungen aktualisiert. Die technische Revolution durch den Computer, die auch das Schach längst tiefgreifend verändert hat, wurde durch entsprechende Anmerkungen und Hinweise berücksichtigt, so dass das Buch auch für den heutigen Turnierspieler eine Quelle hilfreicher Informationen und Anregungen darstellt.   124 Seiten, gebunden, Verlag Joachim Beyer

7,95 €* 12,80 €* (37.89% gespart)
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Kohlmeyer & Konikowski: Von Schachgiganten lernen
Kohlmeyer & Konikowski: Von Schachgiganten lernen   Das Buch enthält Porträts und Partien von zehn herausragenden Schachspielern der Gegenwart. Es gibt interessante Einblicke in die Spielkunst von Viswanathan Anand, Magnus Carlsen, Wladimir Kramnik, Weselin Topalow, Levon Aronjan und anderen aktiven Supergroßmeistern. Die Mehrzahl von ihnen war schon Weltmeister bzw. kämpfte in einem WM-Finale um die Schachkrone. In diesem Buch werden zehn ausgewählte Glanzpartien jedes Spielers fachkundig und verständlich kommentiert, so dass ein breiter Leserkreis vom Anfänger bis zum erfahrenen Klubspieler erreicht wird. Die einfließenden Originalkommentare der Schachstars machen die Lektüre des Sammelbandes sowie das Nachspielen der Partien besonders wertvoll. Von Schachgiganten lernen, heißt siegen lernen!   251 Seiten, gebunden, Verlag Beyer

14,95 €* 24,80 €* (39.72% gespart)
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Mednis: Endspieltraining – nicht nur für Anfänger
    Mednis: Endspieltraining – nicht nur für Anfänger   Jeder Schachlehrer betont, wie wichtig das Training des Endspiels ist. Selbst starke Spieler zeigen Schwächen in dieser Spielphase, so beging 1951 David Bronstein im Kampf gegen Botwinnik im Abschluss empfindliche Fehler und wurde deshalb nicht Weltmeister. Gängige Bücher über Endspiele sind leider oft langweilig, weil sie bei Mattsetzungen und elementaren Endspielen beginnen, der Leser ahnt kaum, wie spannend es in der Schlussphase zugeht.       Endspieltraining – nicht nur für Anfänger „erzählt“ dagegen Endspielwissen. Nicht trockenes Buchwissen, sondern Episoden aus der Praxis werden vorgeführt, und zwar so gekonnt, dass auch erfahrene Spieler viel daraus lernen werden. Großmeister Edmar Mednis schildert, welche Methoden zum Erfolg führen oder wie man in Bedrängnis auf Remis spielt. Der bekannte Autor versteht sich darauf, Endspielwissen verständlich zu vermitteln, wie die Erfolge seiner Bücher zeigen. Außer den nützlichsten Regeln für die unterschiedlichen Endspieltypen erfährt der Leser in den 34 Kapiteln auch etwas über Psychologie im Endspiel und darüber, wie man frühzeitig vorteilhafte Endspiele ansteuert.       Das Werk entstand in Form einer Artikelserie, welche in deutscher Sprache zwischen 1991 und 1996 in der Zeitschrift Schach-Report/Deutsche Schachzeitung sowie im Schachspiegel  erschien.   226 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag

9,95 €* 19,80 €* (49.75% gespart)
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Kaspar: Ohne Schnörkel
Kaspar: Ohne Schnörkel   Dieses Trainingsbuch soll Ihnen in 5 Kapiteln helfen, den Schachsport in kurzer Zeit schnörkellos und anders als gewohnt auszuüben. Damit Ihre sportliche Leistung gesteigert wird, nimmt der Anforderungsgrad Stufe um Stufe zu. Der Einsteiger wird behutsam in die Problematik der Schachpartie eingeführt. Der Fortgeschrittene wird spätestens ab der 2. Stufe die Wirksamkeit der verschiedenen Techniken spüren. "Das Trainingsbuch soll Ihnen bei gründlicher Anwendung helfen, den Schachsport in kurzer Zeit schnörkellos und anders als gewohnt auszuüben. Ihr Allgemeinbefinden bessert sich zusehends. Damit Ihre sportlichen Leistungen gesteigert werden, nimmt der Anforderungsgrad Stufe um Stufe zu. Der Einsteiger wird behutsam in die Problematik der Schachpartie eingeführt. Der Fortgeschrittene wird spätestens ab der 2. Stufe die Wirksamkeit der Mittel spüren. Wenn Sie im Verlauf der Therapie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Trainer oder an den Autor." Didaktisch, methodisch, sachlich und humorvoll aufbereitetes Trainingsbuch für den Schachsport.   288 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag

9,95 €* 19,80 €* (49.75% gespart)
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Stark: Wie setze ich meinen Gegner matt ? Tipps für junge Schachspieler
Stark: Wie setze ich meinen Gegner matt ? Tipps für junge Schachspieler Das systematische Themen-Lehrbuch stellt die Frage: „Wie setze ich meinen Gegner Matt?“ Dieser Problematik wird sich jeder Schachspieler stellen müssen, wenn er eine Partie gewinnen will. Doch dazu sind einige grundlegende Kenntnisse nötig und diese Grundkenntnisse möchte dieses Buch eingehend und leicht verständlich vermitteln.   Im ersten Teil dieses Buches werden typische Mattbilder der einzelnen Figuren erläutert, wie etwa das Mattsetzen mit einem Turm, mit zwei Türmen oder mit einer Dame. Dann folgen Mattbilder mit zwei Läufern oder auch mit Bauern. Im zweiten Teil werden Mattbilder mit verschiedenen Figuren erklärt, so auch Matt mit Dame gegen Turm. Ebenso wenig fehlt hier das wohl schwierigste Matt mit einem Läufer und einem Springer, das wohl auch geübten Schachspielern nicht so leicht gelingen dürfte. Auch folgen dann schon kleine Kombinationen wie man in 2 oder 3 Zügen seinen Gegner Matt setzt.   Neben den verschiedenen Möglichkeiten, wie man seinen Gegner Mattsetzen kann, gibt es natürlich auch zahlreiche passende Übungsaufgaben. Damit kann das soeben Erlernte an praktischen Beispielen gleich in ein Matt umgesetzt werden. Denn das ist ja das eigentlich Ziel dieses Buches.   Dieses Themen-Lehrbuch ist für Anfänger aller Altersklassen gedacht, besonders aber für junge Schachspieler. Gleichwohl dient dieses Buch auch als Nachschlagewerk. 128 Seiten, kartoniert, Schachverlag Ullrich 2008 Rezension: In diesem Buch werden alle gängigen Mattbilder anhand zahlreicher Diagramme vermittelt. Der Autor Kevin Stark beginnt seinen, für Anfänger konzipierten, Grundkurs damit, zuerst etwas über die Schachnotation zu erzählen. Anschließend geht’s ins Eingemachte, sprich, die Mattbilder! Das Matt setzen mit einem Turm eröffnet den Reigen, der Autor arbeitet hier sehr vorbildhaft mit vielen Diagrammen, Pfeilen, Markierungen und allgemeinen Hinweisen, sehr gut! Weiter geht’s dann mit einem kleinen Test bei dem der Leser das vorher besprochene in die Tat umsetzen kann, natürlich folgen sofort im Anschluss daran die ausführlich besprochenen Lösungen. Die daran aufbauenden Kapitel (Matt mit einer Dame, mit zwei Türmen, mit Bauern, mit Springer und/oder Läufer) sind genauso aufgebaut und bieten für Anfänger und weniger geübte Schachspieler einen hervorragenden Einstieg in die große Welt der Schachtaktik, nebenbei gibt es noch ganz allgemeine Ratschläge und Hinweise für das erfolgreiche Spiel. Am Ende des Buches wartet der große Test! Hier gilt es, in mehreren Teststellungen sein Können und Wissen auf die Probe zu stellen, mittels eines bewertenden Punktesystems kann der Leser erfahren, wo er momentan steht und was noch zu tun ist! Kritik: Es gibt für Schachanfänger eine Vielzahl von Büchern und es ist auch nicht immer leicht, für Eltern und Trainer hier den Überblick zu behalten, welches Buch ist geeignet, welches überfordert oder demotiviert den vielleicht jugendlichen Leser am Ende gar? Das vorliegende Buch ist meiner Meinung nach hervorragend geeignet für Anfänger und Kinder, das Matt setzen ist das oberste Ziel im Schach und wird hier auf vorbildhafte Weise vermittelt! Martin Rieger, September 2008

7,95 €* 14,95 €* (46.82% gespart)
Lossa: Der entscheidende Zug zum zwingenden Mattangriff
Schach gilt als das vollkommenste Brettspiel, das wir kennen. Phantasie, strategisches Geschick und taktisches Einfühlungsvermögen sind erforderlich, um eine gute Partie Schach spielen zu können. 50 ausgesuchte Lehrbeispiele in zusammenhängenden Spielabläufen machen dem Anfänger jeden Alters die tiefgründigen Gedankengänge der Figurenbewegung auf den 64 Feldern leicht verständlich. Schachspielen ist in jedem Alter für Körper und Geist eine erstaunliche Bereicherung; denn Beherrschung, Konzentration, Einfallsreichtum und Kreativität werden weiterentwickelt und gestärkt. Immer mehr Kinder lernen deshalb auch in der Schule Schach, überall in Deutschland entstehen neue Schachgruppen. Nach Aussage der Deutschen Schulschachstiftung haben wissenschaftliche Studien bewiesen, dass schachspielende Kinder besser denken können, weil Schach die Konzentration, Intelligenz und das räumliche Wahrnehmungsvermögen erhöht, und sie Denkstrukturen aufbauen lernen. Aber auch für Menschen bis ins hohe Alter ist das Training dieser Eigenschaften unerlässlich; sie werden beim Schachspiel besonders intensiv und nachhaltig gefördert und erhalten so den Geist beweglich und frisch.   Günter Lossa war zu seiner aktiven Zeit langjähriger Bundesligaspieler des SC 1868 Bamberg, mit dem er auch Deutscher Mannschaftsmeister geworden ist. Später arbeitete er als Chefredakteur bei einer großen deutschen Schachzeitung. 80 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag   Rezension von Jörg Palitzsch im Mai 2018 Welcher Schachspieler will nicht den entscheidenden Zug wissen? Jener Zug, der den Gegner in kürzester Zeit Matt setzt oder ihn sofort die Waffen strecken lässt. Im Joachim Beyer Verlag ist jetzt ein Buch von Günter Lossa erschienen, in dem exakt solche Züge dargestellt werden. „Der entscheidende Zug zum zwingenden Mattangriff“ (80 Seiten, kartoniert, 7,95 Euro) versammelt 50 Lehrbeispiele, jedes mit einem Diagramm versehen, die man in ein, zwei ruhigen Stunden ergründen und lösen kann. Autor Lossa, einst Bundesligaspieler beim Schachclub 1868 Bamberg mit dem er Deutscher Mannschaftsmeister geworden ist, hat dazu ganz unterschiedliche Partien ausgewählt, die sich durch die Schachgeschichte ziehen. Zum Auftakt gleich ein Kuriosum aus dem Jahre 1910, in dem Positionsspieler Richard Reti (Weiß) den schwarzen König des Taktiker Dr. Savielly Tartakower mit einem wunderbaren Damenopfer ins Verderben treibt – und dies alles in einer Partie, die nur elf Züge dauerte. Sehenswert und nachspielenswert durchaus auch eine Partie von Efim Bogoljubow (Weiß) gegen eine Simultangegnerin, die er schon in den ersten Zügen in große Bedrängnis brachte. Bogoljubow, der 1927 die deutsche Staatsbürgerschaft annahm und dessen Haus in Triberg für Schachfans immer noch ein Ziel ist, zeigte sich gegenüber seiner Gegnerin edelmütig. „Bitta sähr, wenn Sie wollen, drähn wir Brett um“, und er spielte mit den schwarzen Figuren weiter. Aber nicht lange. Im zehnten Zug stellte er eine Falle, die für die Schachspielerin mit einem furiosen Schlag endete: Doppelschach und Matt. Trotz all dieser Geschichten am Rande will Günter Lossa Wissen vermitteln. So wurden die 50 Partien nach lehrfähigen Grundsätzen zusammengetragen, die stets mit einer überraschenden oder verblüffenden Schlusskombination enden. Alle Partien führen zu einer Mattposition, die zum größten Teil nicht in einem Zug erreicht wird. Immer ist Kombinationsgabe und Fantasie nötig, um die Lösung zu finden. Dies führt zu einem Lerneffekt, die Züge prägen sich dem fortgeschrittenen Schachspieler ein. Dem schwächeren Spieler können die Partien Ansporn sein, sich mit komplexen Mattangriffen vertraut zu machen. Fazit: Das Buch bietet neben den Aufgaben auch einen unterhaltsamen Aspekt. Für den Leser eine gelungene Kombination.

7,95 €*
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Sanakojew: Der 3. Versuch - Mein Weg zum Fernschach-Weltmeister
Der XII. Fernschach-Weltmeister schildert hier seinen Weg von den Anfängen bis zum Gipfel. In eindrücklichen Worten läßt er dabei den Leser an Leid wie Freud des Fernschach-Lebens teilhaben. Anhand von 59 ausführlich kommentierten Partien voller Brillanz und Gedankentiefe zelebriert der Autor "seine" höchst persönliche Fernschach- und bisweilen auch Lebensphilosophie. Garniert wird dieser einzigartige Einblick in jene ultimative Variante des Schachs mit unterhaltsam wie lehrreich zugleich verfaßten Leitsätzen zum "Spiel per Postkarte". Grigorij Sanakojew, Jahrgang 1935 und ansässig in Woronesh (Russland), war von Beruf Chemiker, doch der Umbruch in seinem Heimatland zwang auch ihn zu einer Neuorientierung. So war dann als Schachtrainer, Schachorganisator und als Schachpublizist tätig.240 Seiten, gebunden, Verlag Kania

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Stark: Wie gewinne ich eine Figur ? Tipps für junge Schachspieler
Stark: Wie gewinne ich eine Figur ? Tipps für junge Schachspieler Dieses systematische Themen-Lehrbuch stellt die Frage: „Wie gewinne ich eine Figur?“ Auf diese Frage gibt es viel mehr als nur eine Antwort. Es sind die Kniffe und Tricks, die erfahrene Schachspieler einsetzen, um mit dem Gewinn einer Figur für sich den vielleicht entscheidenden Vorteil zu sichern. Im ersten Teil dieses Buches werden die wichtigsten und häufigsten Motive der Schachtaktik erklärt. Nach Doppelangriff und Springergabel folgen Spieß und Fesselung, ebenso wie Abzug und Abzugsschach. Auch die Hinlenkung und Weglenkung von Figuren oder das Ausschalten einer verteidigenden Figur sind häufig angewandte Motive. Aber nicht nur für den angreifenden Schachspieler sind diese Motive und weitere im Buch erklärte Motive wichtig. Auch der verteidigende Spieler muss sie kennen, will er den möglichen und drohenden Gefahren entgehen. Nachdem wir in diesem Buch die taktischen Möglichkeiten des Schachspiels gelernt haben, folgt dann zum Abschluss des Buches der große Test. In dem 60 Übungsaufgaben umfassenden Abschlusstest kann der Leser sich selbst überprüfen, ob er nun in der Lage ist taktische Tricks in der Praxis anzuwenden. Dieses Themen-Lehrbuch ist für Anfänger aller Altersklassen gedacht, besonders aber für junge Schachspieler. Gleichwohl kann dieses Buch auch als Nachschlagewerk dienen. 128 Seiten, kartoniert, Schachverlag Ullrich Rezension: „Wie gewinne ich eine Figur? – Tipps für junge Schachspieler“ richtet sich an Schachanfänger mit Grundkenntnissen ( „Wie setze ich meinen Gegner Matt?“, erschienen vom gleichen Autor im Ullrich-Verlag). Wurden im ersten Teil elementare Kenntnisse vermittelt so geht es hier im zweiten Teil um taktische Vorgehensweisen die ein erfolgreiches Spiel erst ermöglichen. In 22 ausführlichen Kapiteln stellt der Autor seinen Lesern alle wichtigen taktischen Motive anhand gut kommentierter Musterstellungen vor. Im Anschluss daran kann man sich an das selbstständige Lösen zahlreicher Aufgaben zu dem jeweiligen Themenkomplex wagen. Die zu behandelten Themen lauten unter anderem: Abzugschach, Fesselung, Linienöffnung, Räumung, Röntgenangriff und viele mehr. Im Lösungsteil werden die richtigen Züge noch einmal ausführlich erläutert, dadurch kann der Leser die Lösung besser nachvollziehen und verstehen. Den Schlussteil des Buches bildet ein großer Test mit 60 Aufgaben. Hier darf man sich selbst testen und kann vielleicht feststellen, dass man bei der Lektüre des Buches doch einiges gelernt hat. Der Titel mag ein wenig irreführend wirken, geht es im Buch doch um wichtige taktische Motive und ihre erfolgreiche Anwendung in der Praxis. Wichtiger finde ich jedoch die Umsetzung der Idee, Anfänger zu ihren ersten taktischen Schritten zu begleiten. Meiner Meinung nach ist dies dem Autor Kevin Stark sehr gut gelungen dank Einfühlungsvermögen und gut gewählten (und nicht zu schwierigen!) Aufgaben. Das Buch eignet sich hervorragend für den Schachunterricht im Verein oder auch Zuhause. Empfehlenswert!  Martin Rieger, Juni 2009   Rezension: Nach seinem Einführungsbuch „Wie setze ich meinen Gegner Matt?“, das die notwendigen elementaren Grundkenntnisse vermittelt, legt Stark das nächste Buch vor, das auf dem 1. Titel aufbaut. Hier geht es um taktische Vorgehensweisen, die ein erfolgreiches Spiel erst ermöglichen. Systematisch stellt der Autor die wichtigsten taktischen Motive anhand gut kommentierter Musterstellungen vor. Zu jedem Abschnitt gibt es Übungsaufgaben mit Lösungen inklusive Erläuterungen zu den richtigen Zügen. Den Abschluss des Buches bildet wiederum ein großer Test mit 60 Aufgaben und ebenfalls ausführlich kommentierten Lösungen. Das Buch eignet sich für Schacheinsteiger (sowohl Jugendliche ab etwa 12 Jahren und Erwachsene) und kann gut für den Schachunterricht im Verein oder in der Schule und natürlich auch zum Selbstlernen zu Hause eingesetzt werden. Günter Pflaum für EKZ-Informationsdienst, im August 2009  

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Sadler: Die Eurochess Schachschule
Schachgroßmeister Matthew Sadler gibt Antworten auf die drei wichtigsten Fragen des Schacheinsteigers: Welche Eröffnungen soll ich spielen? Wie lerne ich taktische Möglichkeiten erkennen? Was muss ich über das Endspiel wissen?   Inhaltsverzeichnis   1.    Die Eröffnung: Allgemeine Prinzipien  2.    Das Mittelspiel: Allgemeine Prinzipien  3.    Mittelspieltaktik  4.    Endspielgrundlagen  5.    Aufbau eines Eröffnungsrepertoires  6.    Los geht's!  7.    Das Mittelspiel: Angriffsspiel  8.    Das Mittelspiel: Positionelles Spiel  9.    Das Endspiel spielen10.    Training und Gedanken für die Zukunft11.    Lösungen der Aufgaben. 174 Seiten, kartoniert, Verlag Everyman

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Martin: 1, 2, 3 und Taktik!
Martin: 1, 2, 3 und Taktik!   Der Autor, ein erfahrener Trainer und bekannt als Herausgeber der Reihe "Der Schachtrainer", hat 362 + 5 Aufgaben zusammengestellt, die dem Leser einen sicheren Einstieg ins Training der Schachtaktik ermöglichen. Beginnend mit einfachen Stellungen mit Matt in einem Zug geht es weiter über Matt in 2 und 3 Zügen bis hin zu Materialgewinn. Die Aufgaben sind nach Weiß und Schwarz am Zug getrennt. Letztere sind aus der Sicht des Spielers dargestellt, um es unerfahrenen Lesern noch einfacher zu machen, sich in die Stellung hineinzudenken.       Das Buch ist gedacht für fortgeschrittene Anfänger bis hin zu Klubspielern unterer Spielklassen und verwendbar für alle Altersklassen. Anfänger werden behutsam ins Training eingeführt. Leser, die bereits einige Spielerfahrung haben, können die ersten Abschnitte als "Aufwärmtraining" verwenden.       Das in sich abgeschlossene Buch ist eigenständig nutzbar, aber auch hervorragend als Begleitbuch zur Erweiterung anderer Taktiklehrbücher geeignet. Dies gilt besonders für die beiden Lehrbücher von Kevin Stark "Wie setze ich meinen Gegner Matt?" und "Wie gewinne ich eine Figur?".       Alle Aufgaben sind ausführlich kommentiert und der Leser erhält dadurch viele wichtige Hinweise. Es handelt sich um eines der ausführlichsten Bücher für diese  Spielstärke.       Mit steigendem Schwierigkeitsgrad wird der Leser auch zur Stellungsanalyse geführt, was ein wichtiger Schritt zu künftiger Verbesserung ist. Der Autor weist immer wieder auf zusätzliche Möglichkeiten und Besonderheiten von Stellungen hin. Er gibt darüber hinaus auch allgemeine Ratschläge zum Spielverhalten und erklärt wichtige Begriffe. So findet jeder Leser etwas Neues und es wird nie langweilig.       Ein abschließender umfangreicher Test gibt dem Leser Gelegenheit zu überprüfen, ob er auch wirklich alles verstanden hat bzw. wo gegebenenfalls noch Schwächen geblieben sind.     128 Seiten, kartoniert

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Gutman, Gewinnen mit dem Fajarowicz/Richter-Gambit
Jeder erfreut sich an seinem Reichtum von schönen und überraschenden Ideen, aber nur wenige wagen es, sich in den fast unübersehbaren Strudel zu stür­zen. Es gibt ja leider bequemere Eröffnungen. Kurt Richter   Das Fajarowicz-Richter-Gambit 1.d4 Sf6 2.c4 e5 3.dxe5 Se4!? bildet eine der attraktivsten Methoden, der weißen Eröffnung mit dem Damenbauern zu be­gegnen. Das von dem Leipziger Sammi Fajarowicz erfundene Opfer führt zu reizvollen Stellungen und gewährt nach Richter einem Kämpfer von Format bessere Chancen als die übliche Budapester Vertei­digung mit 3...Sg4. Schachgroßmeister Lew Gutman unterzieht in dieser bahnbrechenden Arbeit die bestehende Theorie und Praxis einer schonungslosen Kritik. Er will beweisen, dass Schwarz im Fajarowicz-Richter-Gamhit starkes Gegenspiel besitzt, und dass die dynamischen Fines­sen dieser Eröffnung in der Vergangenheit ungenü­gend erforscht und verstanden wurden. 249 Seiten, kartoniert, Verlag Lev Gutman

5,00 €* 24,80 €* (79.84% gespart)
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Brunthaler: Ihre Schachkombinationen für 2010
Brunthaler: Ihre Schachkombinationen für 2010   Der Autor Heinz Brunthaler hat in diesem Buch insgesamt 365 Stellungen zumeist aus Partien zusammengetragen, die durch kombinatorisches Geschick entscheidende Zugfolgen besitzen. Die Stellungen entstammen Partien alter Meister des Schachspiels wie Aljechin, Tarrasch oder Reti. Ebenso zu finden sind bekannte Spieler unserer Tage wie Anand, Khalifman oder Gelfand, um nur einige der bekannten Namen zu nennen.   Wie bei bisherigen Büchern des Autors üblich, gibt es keinen Hinweis auf den Lösungsansatz. So sind neben Kombination die ins Matt führen, auch Kombinationen zu finden, die mit einem Figurengewinn zum Abschluss gebracht werden. Wie im richtigen Leben eben - man weiß nie im Voraus, wie es weitergeht.   Der Leser wird eine Vielzahl an kombinatorischen Motiven kennen lernen, die er hoffentlich früher oder später in seinen eigenen Partien wieder erkennen wird und dann nutzbringend anwenden kann.   Das Buch „Ihre Schachkombinationen für 2010“ ist für Spieler nahezu aller Spielstärken geeignet. Schwächere und mittelstarke Spieler können an Hand dieses Buches ihre Kombinationsgabe deutlich verbessern. Und für stärkere Spieler ist es kombinatorisches Aufwärmtraining.   128 Seiten, kartoniert       Rezension   Was macht man, wenn die neue Schachsaison vor der Tür steht und man noch keinen blassen Schimmer hat, wie man sich wieder etwas in Schachlaune versetzt und obendrein in Schwung bringt? Okay, Fitness- und Ausdauertraining ist sicherlich auch ganz gut aber schon in der Bibel steht geschrieben, dass „die leibliche Übung zu wenigem nütze ist“. Was also tun?  Der schnellste und effektivste Weg um die grauen Zellen wieder in Form zu bringen ist und bleibt Taktiktraining. Altbekannte Motive werden wieder in Erinnerung gerufen und vielleicht bisher unbekannte oder vergessene Motive neu entdeckt. Wer kennt es nicht, das Gefühl, wenn man nach einer Partie daheim vor dem PC sitzt und Fritzchen auf taktische Unterlassungen hinweist? Man schlägt sich auf die Stirn und fragt sich, wie man so etwas Einfaches nur übersehen konnte? Die Gründe hierfür sind mannigfaltig, so mancher vermutete schon vorzeitige Vergreisung oder beginnenden Altersstarrsinn aber eigentlich ist man da mit Mitte 30 noch etwas sehr früh dran. Die wahren Gründe für taktische Überseher mag jeder Schachspieler nur allzu gut kennen, werden aber gelegentlich durch das Wunschdenken verdrängt, man sei ein taktisches Genie und das Lösen von taktischen Aufgaben sei eher etwas für Anfänger. Der unvergessene Michail Tal hat einmal erzählt, dass er sich mit Vorliebe Schachsendungen für Anfänger im Fernsehen ansehe, einfache Mattstellungen und elementarste Schachtechniken könnte man nicht oft genug üben und wiederholen. Genau dieses Wiederholen, dieses in Fleisch und Blut übergegangene taktische Sehvermögen, das blitzschnelle Reagieren auch in höchster Zeitnot bei horrenden Komplikationen verhilft letztendlich jeden Spieler zu einem Sprung nach vorne. Der Autor des vorliegenden Buches, Heinz Brunthaler, ist kein Unbekannter, zahlreiche Taktikbücher hat er bereits verfasst und ist ein dementsprechender Experte in Sachen Taktiktraining und dessen Aufbereitung. So auch hier, insgesamt 365 Stellungen hat er zusammengetragen um dem Leser für jeden Tag des Jahres eine Aufgabe zu präsentieren. Der Schwierigkeitsgrad ist breit gefächert und dürfte Spielern zwischen 1400 und 2000 genügend Material bieten um die taktische Schlagkraft zu erhöhen. Das Interessante an jeder neuen Taktiksammlung ist aber die Frage, ob es der jeweilige Autor tatsächlich geschafft hat, überwiegend neue oder unbekannte Aufgaben zu präsentieren oder ob alte Kamellen aufgewärmt werden? Im Buch von Heinz Brunthaler findet man zwar ein paar Bekannte „Gesichter“ aber der größte Teil der Taktikaufgaben war mir unbekannt. Ein weiterer Pluspunkt neben den Aufgaben ist das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis und die saubere, ansprechende Verarbeitung des Buches.   Zusammenfassend möchte ich das Buch für ein effektives, kurzweiliges Taktiktraining im Hinblick auf die neue Saison wärmstens empfehlen.   6 von 6 Punkten.   Martin Rieger, im Oktober 2009   Rezension   Heinz Brunthaler ist sicherlich vielen Schachfreunden als Autor von Aufgabenbüchern mit Kombinationen bereits ein Begriff. Mit der jüngsten Publikation «Ihre Schachkombinationen für 2010 – Verbessern Sie Ihre Kombinationsgabe!» legt er nun einen weiteren Band vor, der sich mit dem wohl wichtigsten Handwerkszeug des Schachspielers beschäftigt: Der guten alten Taktik. Was so selbstverständlich im Spiel der Meister erscheint, nämlich das sichere Manövrieren in gefährlichen Gewässern – sprich scharfen Stellungen – ist der Traum des durchschnittlich begabten Amateurs, der doch zu gerne noch in eine einfache Springergabel oder einen Abzugsangriff hinein läuft, obwohl er diese Motive in der Regel eigentlich recht gut kennt. Fehlende Routine im Lösen von Taktikaufgaben ist oft die Ursache für solche vermeidbaren Schnitzer. Die grundlegenden Motive sind bei vielen Amateuren zwar im Kopf gespeichert, aber für sie nicht unbedingt immer schnell genug abrufbar, bzw. auf die jeweilige Stellung anwendbar. Passend dazu schreibt Brunthaler zu Beginn des Buches auch gleich: «Wer möchte nicht seine Spielstärke und sein Schachwissen verbessern, stärker werden, mehr vom Schach verstehen? Sicher so gut wie jeder echte Schachfan! Doch das ist nicht einfach, denn auf dem Weg zur Verbesserung muss man sehr, sehr vieles lernen, viel Aufwand betreiben. Und das ist das Problem, denn den meisten von uns fehlt durch die Belastung in Schule, Studium und Beruf die Zeit und vor allem die Kraft, sich intensiv mit dem Schachspiel zu befassen oder sogar ein systematisches Training zu absolvieren.» Wie wahr, wie wahr! Kommt uns das Dilemma nicht bekannt vor? Haben wir vielleicht selbst unsere letzte Partie verloren, weil wir ein taktisches Motiv übersehen haben? Hätten wir zwecks Partievorbereitung nicht doch lieber ein paar Kombinationen lösen sollen, statt noch einmal die Eröffnungsvarianten unseres Vertrauens zu studieren?   Brunthaler setzt beim Schachtraining auf Kontinuität statt auf Quantität. Anstatt nur sporadisch eine umfangreiche Trainings-Session zu absolvieren, empfiehlt er ein tägliches Minimaltraining in Form einer Taktikaufgabe. Brunthaler hat für jeden Tag des Jahres ein Schachdiagramm mit einer kritischen Stellung in sein Buch aufgenommen. Die Aufgabenstellungen entstammen durchwegs den Partien sehr starker Spieler: Topalov, Aronian, Kamsky, Anand, Gelfand, Ivanchuk und  Karpow, aber auch die altehrwürdigen Meister wie Tarrasch, Reti und Schlechter lassen sich in dieser Sammlung wiederentdecken. Es gibt, wie auch schon bei den bisher erschienenen Übungsbüchern des Autors, keine Lösungshinweise zu den Aufgaben. Lediglich ein kleines schwarzes Quadrat weist darauf hin, wenn Schwarz das Zugrecht besitzt; fehlt dieses, befindet sich der Weiße am Zug. Somit ist ein praxisnahes Training gewährleistet, denn hier sagt einem schließlich auch niemand vor, ob man nun einen forcierten Weg zum Matt hat, oder ob es möglich ist die Dame des Gegners zu fangen. Die eigene Stellungsbeurteilung und konkrete Berechnung ist gefragt!   Großer Pluspunkt: Die Lösungen am Ende des Buches sind versetzt, so dass man nicht mehr oder minder zufällig die Lösung der nächsten Aufgabe schon aus den Augenwinkeln erhascht. Dies finde ich sehr löblich, hatte ich mich doch öfters schon beim Lesen in anderen Taktikbüchern darüber geärgert, den Gewinnzug der nachfolgenden Aufgabe zu kennen, ohne diese überhaupt erst zu Gesicht bekommen zu haben. Zudem finden sich im Lösungsteil kurze Erläuterungen zur Stellung und den zum Gewinn führenden Zugfolgen und Motiven. Zuweilen gibt es hier mehrere Mäglichkeiten, die zum Erfolg führen.   Vom Schwierigkeitsgrad her richtet sich das Buch vornehmlich an den durchschnittlichen Vereinsspieler, es gibt leichtere und auch schwerere Aufgaben, sowohl lehrreiche Mattangriffe als auch nett anzusehende Materialgewinne. Für stärkere Amateure um 2′000 DWZ erweisen sich die Kombinationen gewiss immer noch als nützlich, um taktische Motive zu wiederholen und zu vertiefen. Das Layout des Buches ist schlicht, aber ansprechend, das Preis-Leistungsverhältnis scheint mir insgesamt absolut in Ordnung, schließlich wird einem hier genügend sinnvolles Material zur regelmäßigen Schulung der taktischen Fertigkeiten geboten. Und so eignet sich das Buch nicht zuletzt aufgrund seines handlichen Formats auch hervorragend für den Gebrauch im Alltag, sei es auf der Zugfahrt oder bei den kleinen Wartezeiten zwischendurch, die wohl jeder von uns kennt, sei es im Wartezimmer, bei lästigen Werbepausen während des abendlichen Fernsehprogramms oder auch beim Warten auf den notorisch zu spät erscheinenden Dozenten im Hörsaal. Fazit: Ein durchaus lohnendes Buch, will man seine taktischen Fertigkeiten durch wiederholtes Training schärfen – und seine Mundwinkel gen Ohren wandern spüren, wenn «Fritz» oder «Rybka» bei der Analyse einer gewonnenen Partie die Korrektheit des eigenen Gewinnweges bestätigen.   Malte Thodam fuer Glarean Magazin (Schweiz), November 2009

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Nikolaiczuk: Der blinde Fleck
Nikolaiczuk: Der blinde Fleck   Aus Gesprächen über beendete Partien kennt jeder Spieler Bemerkungen wie: „Den hab ich überhaupt nicht gesehen!“ – „Hier war ich irgendwie total blockiert.“ – „Ich hatte da irgendwas gesehen.“   Die Rede ist in allen Fällen vom ‘blinden Fleck’, einem unangenehmen Phänomen, das jeder kennt, weil er es mehr als einmal selbst erlebt hat. Nur – was ist das überhaupt: der blinde Fleck im Schach?   Hier der Versuch einer Definition: Wenn als schwierig gilt, was sich unter verästelten Nebenvarianten über längere Zugfolgen erstreckt, so wird beim blinden Fleck etwas vergleichsweise Einfaches übersehen – also etwas ohne nennenswerte Nebenvarianten, das sich auf kurze bis kürzeste Zugfolgen beschränkt.   Bei genauerer Betrachtung handelt es sich allerdings in den meisten Fällen um gar keine Blindheit, sondern um ein gewisses Schablonen-Denken. Und da man häufig von solcherlei Denk-Schablonen beeinflusst bzw. zu deren Opfer wird, werden die wichtigsten von ihnen im einleitenden Kapitel ‘Wie wär’s mal ohne – Schablone?!’ vorgestellt. Vorneweg in den Abschnitten ‘Das war’s dann’ bzw. ‘Null Gegenspiel’ – die Folgen allzu leichtfertigen Umgangs mit Gewinnstellungen.      Es folgt eine Bestandsaufnahme der häufigsten anderen Spielarten des blinden Flecks – wie etwa ‘der eingeengte Blick’, ‘Wunschdenken’ – oder das Übersehen von stillen bzw. Zwischenzügen, bevor der Leser anhand zahlreicher ‘Sehtests’ überprüfen kann, ob die genauere Erforschung des ‘blinden Flecks’ zur Verbesserung seiner schachlichen Sehschärfe geführt hat.   140 Seiten, gebunden, Joachim Beyer Verlag           Rezension von Heinz Däubler im Juni 2016   Im Joachim-Beyer-Verlag ist in 2015 Lothar Nikolaiczuk „Der blinde Fleck“ allerlei Gründe schachlicher Kurzsichtigkeit erschienen. Welcher Schachspieler kennt ihn nicht aus seinen Partien. So gibt der Autor, der in dem renommierten Magazin „Rochade Europa“ die Dauerrubrik „Bei genauer Betrachtung – Fehlentscheidungen auf der Spur“ leitet, in seinem Werk mit scharfer Zunge und dennoch charmant nicht nur eine Definition des „blinden Flecks“, sondern befasst sich ausgiebig mit den Ursachen schachlicher Kurzsichtigkeit.   Eines der Hauptübel sieht der Autor im Schablonendenken der Spieler. So stellt er im ersten von drei Hauptabschnitten die Frage „Wie wär’s mal ohne Schablone“, und geht in ihm auf 28 Seiten den Denk-Schablonen „Das war’s dann“, „Null Gegenspiel“, „Nur noch mit Musike“, „Da hängt doch viel“, „Die Dame bleibe beim bedrohten König“, „Nehmen ist seliger als Geben“, „Zu mickrig für den Gewinnzug“ und „Die vermeintliche Widerlegung“ auf den Grund. Jede der 51 Positionen stellt der Autor mit einem Diagramm vor.   In Abschnitt II liefert der Autor auf 31 Seiten ein „kleines Sortiment handelsüblicher Störfaktoren“ mit den Unterkapiteln „Der eingeengte Blick“, „Vor Kraft nicht laufen“, „Könige im Dornröschenschlaf“, „Keine freie Sicht“, „Wunschdenken“, „Phantom-Schmerzen“ „Halt stopp! – Ein Zwischenzug“ und „Bitte Ruhe für einen stillen Zug“. Auch in diesem Kapitel werden die insgesamt 48 Beispiele mit einem Diagramm vorgestellt.   In Abschnitt III bittet der Autor auf 70 Seiten zum „Sehtest“. Hier kann der Leser anhand von 162 Beispielen feststellen, ob die genaue Erforschung des „blinden Flecks“ zu einer Verbesserung seiner schachlichen Sehschärfe geführt hat. Dabei sind die Übungsbeispiele allesamt 30 Jahre und älter. Sie hätten durchaus verdient gehabt, schon eher aus der Schublade geholt zu werden.   Fazit: Ein amüsiert zu lesendes Taktikbuch der verpassten Möglichkeiten, das man nur ungern wieder aus der Hand legt.           Rezension von Uwe Bekemann im Oktober 2015   "Der blinde Fleck" von Lothar Nikolaiczuk, vor wenigen Wochen als Imprint des Schachverlags Ullrich im Joachim Beyer Verlag neu auf den Markt gekommen, ist ein Buch für den Praktiker. Man muss nur lange genug Schach spielen, um irgendwann die eigenen Fälle aufzählen zu können, in denen man in der eigenen Partie den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen hat. Der Untertitel des neuen Werkes lautet auf "Allerlei Gründe schachlicher Kurzsichtigkeit"; er deutet schon etwas konkreter an, womit sich Nikolaiczuk beschäftigt hat.   Wie oft hat man beispielsweise einen Gewinnzug ausgelassen, weil man zu kompliziert gedacht hat? Derartige Situationen sind dadurch gekennzeichnet, dass der Spieler die Lösung in einer schwierigen Berechnung sucht, obwohl es eine naheliegende einfache Möglichkeit gibt, den angestrebten Erfolg zu erreichen. Lothar Nikolaiczuk sieht den blinden Fleck im Schach dort verortet, wo der Spieler grundsätzlich eine Lösung sehen könnte, er diese Lösung auch sehen will, sie aber tatsächlich nicht erkennt, weil er zu schablonenhaft denkt. Und genau hier will er mit "Der blinde Fleck" ansetzen.Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Es macht hier in der Rezension wenig Sinn, auch nur auszugsweise das Inhaltsverzeichnis abzubilden, weil die meisten Einträge abstrakt gehalten sind und die behandelten Themen nicht wirklich erkennbar werden lassen. Ich konzentriere mich deshalb auf eine Beschreibung der Inhalte.Im 1. Abschnitt werden anhand von Beispielen aus der Praxis, Partiefragmenten somit, Denkschablonen zusammengestellt, mit denen sich der Spieler jeweils selbst im Wege gestanden hat und die für uns alle relevant sind. Im 2. Abschnitt setzt sich Nikolaiczuk mit den Ursachen für ein Übersehen recht einfach erkennbarer Ressourcen auseinander, beispielsweise einem eingeschränkten Blick oder die fehlende Antenne für einen Zwischenzug. Im 3. Abschnitt wird der Leser mit 162 Aufgaben konfrontiert, sinnigerweise als "Sehtests" bezeichnet. An diesen kann er seine Fähigkeiten überprüfen und sein Auge schulen. Er findet dabei jeweils nur ein Ausgangsdiagramm und die Information vor, welche Seite sich am Zug befindet. Es ist durchaus anspruchsvoll, was der Leser hier zu leisten hat. Die Lösungen werden gesammelt gleich im Anschluss besprochen. Sie sind erfreulich deskriptiv gehalten, arbeiten also mit viel erläuterndem Text als Ergänzung zu den reinen Zügen.Die im Buch abgebildeten Beispiele sind überwiegend schon älteren Datums, was aber faktisch bedeutungslos ist, denn sie sind fachlich dadurch um keinen Deut weniger geeignet als etwa taufrisches Material.Nikolaiczuk schreibt in einem bilderreichen und humorvollen Stil, sodass dieses Werk unterhaltsam und amüsant ist. Für die Motivation des Lesers kann dies nur förderlich sein.Zu klären bleibt noch, für welchen Spieler "Der blinde Fleck" in erster Linie ein Gewinn sein dürfte. Ich sehe in dieser Neuerscheinung in erster Linie ein Trainingsbuch für den fortgeschrittenen Spieler. Er bringt die Voraussetzungen mit, anhand dieses Buches seinen Blick zu schärfen und mit der Arbeit an den "Sehtests" seine Auffassungsgabe, seine Urteilsfähigkeit und seine kombinatorischen Fähigkeiten zu schulen. Unterhalb der Ebene des Klubspielers könnte sich meines Erachtens die Herausforderung an den Spieler schnell in eine Überforderung entwickeln.Fazit: "Der blinde Fleck" ist ein Buch für den Praktiker, dessen Fähigkeiten sich auf der Ebene des Klubniveaus oder darüber bewegen. Es ist weniger auf die Vermittlung eines besonderen Wissens ausgerichtet, mehr hingegen darauf, dem Spieler die Augen zu öffnen und ihm zu helfen, schablonenhaftes Denken bewusst zu vermeiden.So ist "Der blinde Fleck" eine Neuerscheinung, die ich besonders als Trainingsbuch für den Klubspieler einordne, sodass ich besonders ihm den Kauf empfehlen kann.

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Tipp
Keene: Lernen von Grossmeistern
Der vorliegenden Partiesammlung liegt ein interessantes Konzept zugrunde: Ideengeber und Autor GM Raymond Keene hat 13 Kollegen, überwiegend gleichfalls hochkarätige  Großmeister, dazu bewegen können, jeweils zwei kommentierte Partien zum Gesamtwerk beizusteuern, d.h. eine eigene außergewöhnliche Gewinnpartie sowie eine denkwürdige Partie eines anderen Spielers. Damit ist – einschließlich Keenes Beitrag – eine Anthologie von 28 attraktiven und zugleich instruktiven Partien entstanden, die mit leicht verständlichen Kommentaren und fundierten Analysen vorgestellt werden. Naturgemäß variieren Schreibstil und Diktion der Autoren merklich, aber die Vielzahl individueller Sichtweisen und Stile ist zweifellos ein Vorzug des Buchs. Dem Leser wird hierdurch nicht nur eine anregende und variable Lektüre geboten, sondern vor allem ein authentischer Einblick in die Gedankenwelt bedeutender Meister. Neben Raymond Keene sind die folgenden Koautoren zu nennen: Mikhail Tal, Viktor Kortschnoi, Bent Larsen, Ulf Andersson, Jan Timman, Eduard Gufeld, William Hartston, Lawrence Day, Mark Dworetski, Julian Hodgson, Jonathan Speelman, Luke McShane und Yasser Seirawan. Die Leser werden aus diesem illustren Kreis ihre eigenen Favoriten küren.   176 Seiten, kartoniert, Joachim Beyer Verlag

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